Die Stolperstein-Putzaktion 2026 des Ettlinger Bündnisses gegen Rassismus und Neonazis findet auch in Ettlingenweier statt:
Am Donnerstag, 9. Juli um 18.30 Uhr
Treffpunkt ist vor dem Haus Morgenstr. 12.
„Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“, zitiert Gunter Demnig den Talmud. Mit den Steinen vor den Häusern wird die Erinnerung an die Menschen lebendig, die einst hier wohnten. Auf den Steinen steht geschrieben: HIER WOHNTE… Ein Stein. Ein Name. Ein Mensch.
Auf mehreren Routen werden die Verlegeorte von Stolpersteinen in Ettlingen aufgesucht. Die Messingplatten halten die Erinnerung daran wach, dass die Verbrechen vieler Deutscher vor und während des Zweiten Weltkrieges auch in der unmittelbaren Nachbarschaft verübt wurden. Es waren Nachbarn, Bekannte, Schulkameradinnen, Arbeits- oder Vereinskollegen, die umgebracht wurden, weil sie Juden waren, an einer bestimmten Krankheit litten oder behindert waren, weil sie als Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter als Untermenschen galten.
Die vom Kölner Künstler Gunter Demnig verlegten Messing-Platten werden mit der Zeit unscheinbar und haben Patina angesetzt. Sie sollen bei unserem Rundgang poliert werden und in frischem Glanz erstrahlen.
Auf unserem Rundgang erhalten Sie viele Informationen zu den Opfern, denen mit den Stolpersteinen gedacht wird.
Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen!
